Jeansupcycling durch Handstickerei

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Lieber LeserIn,

vor einigen Wochen haben 10 ambitionierte Frauen das SEW SLOW Wochenende ausgerufen. Wir haben uns dazu ein Haus gemietet und jede von uns hatte ein oder mehrere Projekte in der Tasche, die sie schon ganz lange ausprobieren wollte. Wichtig war: Es mußte Handarbeit sein. Ich wollte Jeansupcycling durch Handstickerei machen. Sabine von Echt Knorke hat bereits einen sehr interessanten und lesenswerten Blogbeitrag dazu geschrieben. Lies gerne HIER nach oder auf Instagram unter #sewslowweekend findest Du schöne Eindrücke dieser Tage.

Mein PLAN: Eine aussortiere Jeans (von meinem Mann) besticken und einsacken 😀

Es sind 2 verschiedene Arten von Handstickereien geworden. Beide hatte ich auf ähnliche Weise auf Pinterest gesehen. Die Flickstickerei ist japanisch inspiriert – davon gibt es auch hochkomplizierte grafische Muster. Aber für den Anfang waren gerade Linien schon genügend Herausforderung. Im Detail kannst Du den Aufbau in der Mitte oben ganz gut erkennen.

Auge handgestickt Handgeflickt nach japanischer Art  Jerseybluse Umeko

Besonders stolz bin ich – das muss ich schon sagen, auf das gestickte Auge. Ich habe es zuvor, ganz grob mit Bleistift zuerst ins Skizzenbuch und dann direkt auf die Jeans gezeichnet. Während des Stickens habe ich die Form nochmal geändert. Es hat mehrere Stunden gedauert, bis es fertig war. Übrigens habe ich es in meiner Augenfarbe – grün – gestickt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Jerseybluse ist das Schnittmuster, an dem wir aktuell arbeiten und das nächste Woche online gehen wird. Hier fehlt noch der Brustabnäher und die Taschen sind auch kleiner geworden. (Das ist jetzt Werbung in eigener Sache).

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir macht das Fotoshooting immer megamässig viel Spaß. Nebenbei ein wenig feixen und schon gehts einfacher. Ich bin ja kein Profimodell. Aber ich hatte diesmal auch eine ganz liebe und erfahrene Fotografin – Bine Knorke. Auch kein Kind von Traurigkeit – nein, kann man nicht sagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bine – in Ihrem Element 🙂

Ohne Frage, es war viel Arbeit – aber es hat auch viel Spaß gemacht. Sticken kann man auch in Gesellschaft, quasi überall, man ist nicht an das Nähzimmer gebunden und es verlangt auch nicht höchste Konzentration. So kann man sich nebenbei unterhalten – es ist sozusagen, sehr sozial. Und man kann es jederzeit wegpacken und wenn es paßt, weitermachen.

Hast Du schon mal Handstickerei probiert? Vielleicht auch nur was Kleines, ein Blümchen am Ausschnitt oder ähnliches. Möchtest Du das auch mal ausprobieren? Wie auch immer – ich wollte einfach mal zeigen – was Nähen alles sein kann.

Herzliche Grüße

Ingrid

verlinkt bei:

rums

madeinaustria

 

 

4 Antworten hinzugefügt

  1. Bine 22. April 2018 Antworten

    Liebe Ingrid,

    ich habe dich für deine Geduld und vor allem für deine Genauigkeit mein Sticken bewundert. Das Ergebnis zu bewundern lässt mich ins Schwärmen kommen. Das Augen ist dir so wundervoll gelungen.
    Einfach sensationell!

    Ich freu mich schon auf unser nächstes Treffen!

    Happy sewing und sonnige Grüße
    Bine

    • Ingrid 27. April 2018 Antworten

      Liebe Bine,
      so ein schönes Lob von Dir. Auf das nächste Treffen freue ich mich auch sehr. Die Idee ist einfach zu gut. Herzliche Grüße an Dich, Ingrid

  2. Miriam 19. April 2018 Antworten

    Die Stickereien gefallen mir mega gut!
    Ich glaube ich muss ganz unbedingt meine alte Hose aus der Upcycling-Kiste fischen und dank Handstickerei zu neuem Leben erwecken…
    Danke für die Inspiration.

    Liebe Grüße Miriam

    • Ingrid 20. April 2018 Antworten

      Das kann ich nur empfehlen liebe Miriam. Schön, dass Du mir geschrieben hast.

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